Neuigkeiten & Aktuelles

31. August 2017

Spätsommer in der Geest...

Wir verabschieden den leider viel zu kurzen Sommer 2017

 

 

14. Juni 2017

Heuernte / der erste Schnitt 2017

72 Rundballen denkbar bestes Pferde-Kräuter-Heu sind heute abend unter die Folie gekommen

Der zweite Schnitt brachte am

29. August noch einmal 45 erstklassige Rundballen in unsere Scheune

Das was jetzt noch nach wächst können sich unsere Fellnasen in ein paar Wochen als Grünfutter in die Bäuche schieben...  :-)

 

05. Juni 2017

Wir waren mit Freunden wieder einmal auf Gut Allerwiesen und haben an den Geländeaufgaben des HeideHorseTrail trainiert

 

 

20. Mai 2017

Anweiden... endlich!!!   :-)

 

 

13. Mai 2016

Trail- und Hindernis-Trainingstag beim RFV Okel

Hat wieder riesig Spaß gemacht!

Foto: Tatjana  (dankeschön...)

 

14. April 2017

Wir sind doch noch einmal auf einen neuen Hof umgezogen 

und sind jetzt hier zu Hause...

 

 

01. April 2017

Maren und Arndt waren mit ihrer mobilen Pferdewaage wieder da

Texi´s Werte sind in Ordnung:

Gewicht 676 kg / BCS 6,2 

 

01. April 2017

Auch Britta, unsere langjährige Sattlerin, hat uns wieder besucht

Und dieses mal haben wir endlich zugeschlagen und geordert

so sieht unser Neuer aus...
so sieht unser Neuer aus...

   

06. März 2017

Voraussichtlich einer der letzten Abende in der Halle diesen Winter

Der Frühling hat sich angekündigt und den genießen wir draußen...

 

 

02. Oktober 2016

Hoffest Pferdehof Henke / Siek

Trailparcours "Schlüsselloch"

Foto: Kathi Friedrich / www.katkin.de
Foto: Kathi Friedrich / www.katkin.de

 

 

 

 

 

Pläne & Aktionen

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschichte & Erinnerungen

 

 

 

Lange, lange ist es her...

Bilder & Geschichten

irgendwann vielleicht doch noch

in "Fotoalben" und "Unterwegs"

 

24.- 25. November 2012

Wanderritt mit 10 Pferden von Wulfhoop über Warwe und Nordwohlde nach Dünsen

und über Fahrenhorst zurück

Shadow & Tex - Rast in Katenkamp

 


05. Mai 2012

Fotoshooting Workshop mit

Linda Peinemann

Tex war als Model geladen und gab nicht nur ein gutes Bild ab!

Foto: Christiane
Foto: Christiane

 

 

01. - 03. Oktober 2011

Wanderritt bei Schneverdingen am Wilseder Berg / Lüneburger Heide

Ein kleiner Bericht folgt...

 

 

09.- 11. September 2011

Kommunikation & Zirkuslektionen

mit Peter Deicke in Syke

Das Seminar war richtig klasse und Tex ist jetzt endgültig

"Der Herr des Podestes"... ;-)

Foto: Martin
Foto: Martin

 

 

 

 

 

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Trail- und Hindernis-Trainingstag des RFV Okel / 13.05.2017

Rückwärts durch das Stangen-Labyrinth / Foto: RFV Okel u.U. e.V.
Rückwärts durch das Stangen-Labyrinth / Foto: RFV Okel u.U. e.V.

 

Ein freundliches Aloha aus meinem Offenstall im Landkreis Diepholz!

 

Auf diesen Seiten erzähle ich Dir Geschichten aus meinem Leben. Scheinbar Belangloses vielleicht, aber für mich ganz spannende Erlebnisse.

 

Ich bin ein Pferd und das solltest Du bei Deinen Besuchen hier nie vergessen. Denn was Dich vielleicht langweilt und zum Gähnen bringt, ist für mich zuweilen sowas von aufregend!

 

Und Du würdest lachen, wenn ich Dir jetzt hier schon erzählen würde was mich regelmäßig zum Gähnen bringt...  *wiehieher*

 

Ich freue mich über Deinen Besuch und würde glatt ein Möhrchen verschenken, würdest Du wieder einmal reinschauen. Aber bitte nicht böse sein, wenn sich hier auch mal eine Weile so garnix tut...

  

Das liegt dann daran, daß ich immer viel futtern muß und meine Kumpels auf der Koppel meine Gesellschaft brauchen. Und im Zweifel ist natürlich mein "horseman" schuld, das ist der Piet... der hilft mir hier zwar sehr beim Basteln meiner kleinen Pferdeseite, aber er kostet mich auch immer wieder soooviel Zeit beim Putzen, auf dem Reitplatz oder im Gelände! Und Wanderreiten will der jetzt auch noch mit mir... na, langweilig ist´s mit uns nie wirklich und berichten werde ich dann immer mal wieder hier.

 

Der Piet sagt oft, ich wäre ein Kuschelbär. Na, zwar bin ich definitiv kein Bär, aber ich kuschel und schmuse für mein Leben gern! Wenn Du mit mir kuscheln möchtest kannst Du im Goldenen Buch oder unter "e-mail an´s Pferd" den Anfang machen. Ich warte auf Dich...

 

Es grüßt ganz lieb,

der Tex

 

 

Extreme Trail  -  Häuslingen 23. August 2015

 

 

 

Texas´ Pferdeblog

Ein Pferd macht sich Gedanken...

 

 

So

29

Jan

2017

Der Kreis schließt sich

Ups! Schon wieder hat ein neues Jahr begonnen und ich wünsche mir einfach, dass es nach den enttäuschenden Erfahrungen in 2016 ein richtig Gutes wird!

Ich hoffe, Ihr hattet ein ruhiges und angenehmes Weihnachtsfest und seid gesund in ein auch für Euch wundervolles neues Pferdejahr durchgestartet!!

 

Die zweite Hälfte des vergangenen Jahres hatte keine Überraschungen mehr für mich im Köcher und die Zeit ist eigentlich sehr unaufgeregt vergangen.

Meine neue Herde hat mich im Sommer sehr schnell und gut aufgenommen und ich habe dort längst meinen festen Platz gefunden. Etwas länger dauerte es, bis mein horseman nach ein paar Wochen mit mir die ersten Ausflüge in das uns vollkommen unbekannte Gelände unternahm. Ein bisschen Begleitung und Unterstützung am Anfang waren wichtig und gut. Und seit August sind wir wieder regelmäßig draußen unterwegs und das Gelände ist endlos weit und wunderschön! Der Piet sagt, wir hätten uns nicht nur in diesem Punkt deutlich verbessert...  *wiehieher*

 

Als wir nach Siek kamen hatte man dort grad begonnen den alten Boxenstall in einen großen Offen- / Laufstall umzubauen und so konnte ich jeden Tag zusehen wie sich alles nach und nach veränderte. Spannend war das und nach drei Monaten war es endlich soweit und meine Kumpels und ich konnten die ersten Schritte im großen mit Sand befüllten Offenstall machen.

 

Die offizielle Eröffnung fand am 02. Oktober statt und wurde mit einem großen Hoffest gefeiert.

Viele Gäste hatten wir am Stall und zusammen mit meinem horseman habe ich an dem Tag den Westerntrail bestritten. Den Parcour hatte der Piet sich ausgedacht und aufgebaut. Etwa vier Wochen lang hatten wir uns im Vorfeld daran ausgetobt und so lief es auch vor Publikum eigentlich ganz zufriedenstellend. Ein paar Wochen nach dem Fest wurde der Trail zurück gebaut und inzwischen fehlt uns diese Abwechslung längst sehr...

 

Und was war noch? Ende Oktober hatte ich mal wieder Besuch vom Zahnarzt und auch unsere liebe Sattlerin Britta stattete uns am neuen Hof einen ersten Besuch ab. Einen neuen besonderen weil verstellbaren Westernsattel konnten wir ausprobieren und wenn ich den Piet richtig verstanden habe kommt Britta im neuen Jahr mit einem ähnlichen Modell wieder und dann soll die Entscheidung fallen mit welchem "Leder-Outfit" ich künftig draußen unterwegs sein werde. Ich bleibe gespannt!

 

Den letzten Ausritt im alten Jahr hatten wir an Silvester unternommen. Kalt und ungemütlich war es da schon und seit dem halten uns Eis und Schnee endgültig am Hof "gefangen". Der erste Versuch

in 2017 mit Sattel raus zu kommen scheiterte heute nach nur 30 Minuten. Zuviel Eis befindet sich noch unter den angetauten Wald- und Feldwegen. Also warten wir noch ein paar weitere Tage auf den Frühling und besseres Geläuf.   ;-)

 

Übrigens liegt der Pferdehof Henke in Stuhr am Großen Heerweg... also an der selben Straße an

der auch die Chestnutfarm steht. Das ist der Hof, auf dem der Piet und ich uns 2008 gefunden und kennen gelernt haben. Auch wenn beide Höfe ein paar Kilometer auseinander liegen, so fühlt sich

die Rückkehr in diese Region doch irgendwie an als wären wir iwie nach Hause gekommen.

Und wenn wir dort bleiben könnten dann wäre unsere so lange nicht enden wollende Odyssee vielleicht doch endlich zu ende. Wenn ja, dann schließt sich für uns beide damit der Kreis. Endlich.

Wir werden es sehen...  

 

Na gut. Das waren die letzten Updates aus 2016 und sobald es etwas Neues zu erzählen gibt,

melde ich mich wieder hier.

Bis denne, viele herzliche und pferdige Grüße,

Euer Tex

 

Stuhr-Siek am 29.01.2017

 

 

 

 

Mo

04

Jul

2016

Von der Dummheit der Menschen

Das neue Jahr 2016 begann wie so oft, ruhig und schmuddelig und mit viel zu viel Regenwasser auf unseren Wald- und Feldwegen. Für ein paar Wochen war an vernünftige Ausflüge ins Gelände nicht zu denken. Aber auch das ist, ganz gleich an welchem Stall wir bisher waren, fast jeden Winter das selbe. Wir sind häufiger zusammen spazieren gegangen in diesen Tagen und bereits Ende Januar waren zumindest die Hauptwege wieder gut genug abgetrocknet um wieder regelmäßig ausreiten zu können. 

 

In seinen freien Tagen zwischen Weihnachten und dem Jahreswechsel hatte mein horseman begonnen, sich intensiv mit dem Thema "Liberty", also Freiarbeit oder Freiheitsdressur, zu beschäftigen. Und so starteten wir in ein auch für mich ganz neues Kapitel und nutzten nicht nur den Januar sondern auch die Wochen bis zum Frühlingsanfang immer wieder für intensive Sessions im Roundpen und auf dem Platz. Das machen wir bis heute regelmäßig und unsere Kommunikation wird auch "offline" immer besser.

 

Was uns die Wintermonate zudem brachten war die traurige Gewissheit, dass es mit der versprochenen guten und zuverlässigen Pferdeversorgung leider doch längst nicht so weit her war.

Wenn man regelmäßig anstatt eines neuen Rundballens zunächst den über Tage rund um die Raufen zusammengefegten Dreck vorgesetzt bekommt, dann merkt man schnell, dass etwas grundsätzlich nicht stimmt. Ich bin wählerisch und kann auch mal einen Tag hungern ohne gleich abzumagern, aber ein paar meiner Kumpels konnten das nicht. Und bis unsere Menschen merkten was los ist, verging Woche um Woche und selbst dann etwas zu ändern wurde ein Kampf gegen Windmühlen  bzw. gegen dumme, "bauernschlaue" Hofbetreiber. Aber dazu später mehr.

 

Der Frühling kam früh und war angenehm, es wurde wärmer und die Weiden wurden fett und fetter, so dass meine Kumpels und ich es kaum noch erwarten konnten endlich wieder auf das satte Grün losgelassen zu werden. Anders als früher mussten unsere Zweibeiner das Anweiden in diesem Jahr selber übernehmen. Das kostete sie zwar ohne Ende Zeit, führte aber zu vielen Gesprächen und entspannten Treffen am Rande des freigegebenen Weidestücks. Und während ihre Fellnasen futtern durften konnten sie uns nicht reiten...  *wiehieher* 

 

Unser um Himmelfahrt herum geplanter Heideurlaub fand leider nicht statt, aber wir haben im Mai mit ein paar Freunden aus Felde wieder einen Tagesausflug zum Heide Horse Trail unternommen. Und... das erste mal in den ganzen Jahren hat der Piet mich zum Trail-Trainingstag des RFV nach Okel geschleppt. Er war total euphorisch im Vorfeld aber mir war das da alles zu viel. Total spannend mit erstklassigen Hindernissen und Aufgaben zwar, und einem unglaublichen Aufwand der Leute dort, aber ich habe es halt lieber etwas "kleiner". Nach gut zwei Stunden hatte dann auch mein horseman die Nase gestrichen voll und brach unser Gastspiel entnervt ab.  ;-) 

Allerdings fürchte ich, dass es im kommenden Jahr trotzdem wieder dort hin geht... hm...

 

Es hätte ein ruhiges Jahr werden können... hätte... wäre nicht Ende Juni erneut das Thema "Pferdeversorgung und Heu" am Hof eskaliert. Es gab Gespräche, ruhige und laute, es gab auch Streit und die schlechte Stimmung war plötzlich nicht mehr zu ertragen. Mir war lange vor meinem horseman klar geworden, dass der Schritt zurück nach Fesenfeld ein gnadenlos dummer Fehler gewesen ist, zu viel Fehlverhalten und Versagen hatte ich inzwischen erleben und ertragen müssen. Aber dass wir dann, zwei Tage nach der letzten Stallbesprechung, unsere Kündigung bekamen traf uns beide wie der Blitz aus heiterem Himmel...

Das war am 27. Juni. Weder mein horseman noch ich haben uns irgendetwas zu schulden kommen lassen und eine Begründung haben wir auch auf Nachfrage nicht bekommen, aber manchmal laufen die Dinge eben anders als geplant.

"Wenn sich eine Tür schließt, geht eine andere auf" sagte der Piet und er begriff unseren Rauswurf als Chance, etwas Besseres für mich zu finden. Bis heute habe ich keine Ahnung wie er das so schnell hin bekommen hat, aber seit gestern habe ich ein neues Zuhause. Samstag angesehen, Sonntag umgezogen, zack! Und die dummen Bauernschlauen samt ihrer Vasallen soll der Teufel holen...  *wiehieher* 

 

Ich lebe jetzt auf dem Pferdehof Henke in Stuhr-Siek. Der Hof ist grad eine Baustelle und ich kann noch gar nicht wirklich sagen wie es hier ist, aber mein horseman hat sich wieder entspannt und auch ich wurde gut in meiner neuen Herde aufgenommen. Es gibt eine große Weide, gut gefüllte Raufen für die Nächte und das Heu riecht und schmeckt lecker, also alles gut soweit! 

 

Die Zukunft sieht jetzt wieder etwas rosiger aus und sobald ich mehr weiß schreibe ich Euch hier wieder eine kleine Geschichte auf. Ich hoffe, das wird ganz bald sein...

 

Passt auf Euch auf und schaut ab und zu gern wieder herein,

bis dahin grüßt ganz lieb

Euer Tex

 

Stuhr-Siek am 04.07.2016

 

 

 

 

Do

31

Dez

2015

Die Zeit vergeht

Dass die Zeit vergeht, ist überhaupt nicht schlimm, wenn wir im richtigen Augenblick das Richtige tun und uns immer wieder die Zeit nehmen, auch mal gar nichts zu tun...

 

An diesem Silvesterabend verabschieden wir uns zusammen aus einem für uns sehr erfolgreichen Jahr. Es ist alles getan, es ist alles gesagt.

 

Wir hoffen auf ein ähnlich gutes neues Jahr und wünschen uns wie Euch für 2016 Gesundheit, Erfolg und Zufriedenheit und viele schöne und darum unvergessliche Momente.

 

Eure Tex & Piet

 

Fesenfeld am 31.12.2015

 

 

 

 

Do

27

Aug

2015

Der Weg zurück

Ab und zu wird es plötzlich und unerwartet turbulent und die Ereignissse überschlagen sich...

Nach unserer Rückkehr aus Mecklenburg hat mein horseman mit mir kontinuierlich und sehr konsequent weiter gearbeitet und damit mein Vertrauen in ihn weiter genährt. 

Ab und zu ein Ausflug mit Begleitung, aber ansonsten Horsemanshiptraining in allen nur denkbaren Facetten. Und so dauerte es keine drei Wochen, bis wir am 22. Mai unseren ersten Alleinausritt wagten und ganz locker bestanden!

Zwei Tage danach fuhren wir das erste mal ohne "Geleitschutz" rüber in die Wildeshauser Geest und durchwanderten stundenlang "unser" Gelände. Ein Tag zum genießen, frei von Ängsten und Streß. Der Piet meint, es wäre der beste Tag in unserem gemeinsamen Leben gewesen und ich bin geneigt ihm Recht zu geben...

 

Diese Solo-Ausflüge haben wir dann fast wöchentlich wiederholt, so auch an Piet´s Geburtstag. Am 22. Juni kam es zu der Begegnung, die unser Leben so verändern sollte, wie wir uns das schon so lange gewünscht hatten.

Ich stand nach unserem Ritt schon wieder im Trailer, bereit zurück nach Felde zu fahren, als ich draußen auf unserem Hügel Sandra´s Stimme hörte die sich mit Piet unterhielt. Sandra führt den Hof in Fesenfeld, auf den ich so gern zurück gekehrt wäre...

Mir war längst klar, dass mein horseman sich gut zwei Jahre lang immer wieder darum bemüht und erst kürzlich die Hoffnung endgültig aufgegeben hatte. Das hatte er mir gesagt. Aber das Gespräch, dem ich jetzt lauschte, lief in eine unerwartet andere Richtung! Und als es verstummte kam der Piet zu mir in den Trailer, nahm mich in den Arm und flüsterte mir ins Ohr, dass wir in sechs Wochen umziehen würden... zurück nach Fesenfeld, nach Hause, wir wären willkommen und man würde uns dort mit offenen Armen erwarten. Baff!!!

Ich konnte es kaum glauben, aber so wie der Piet mich anlachte und stubste mußte es so sein!  :-)

 

Am Ende blieben von den sechs Wochen Wartezeit nur noch drei übrig und so verabschiedeten wir uns bereits am 13. Juli für immer aus Felde. Ein letztes mal fuhren wir zusammen rüber in die Geest, diesmal mit schwerem Gepäck und fest entschlossen für immer dort zu bleiben.

Gegen Mittag kamen wir in Fesenfeld an und schon am selben Abend durfte ich mit meiner neuen Herde raus auf die Nachtweide. Es gab nur wenig Gerangel und bloß ein paar kleinere Blessuren in dieser Nacht, danach blieb alles ruhig.

 

In den ersten sechs Wochen haben wir schon ein wenig übertrieben und es auf nicht ganz dreißig Geländeritte gebracht. Nur bei drei davon hatten wir Begleitung und einmal sogar Besuch aus Felde. Aber inzwischen arbeiten und spielen wir auch wieder auf dem Platz und im Roundpen!

 

Am vergangenen Wochenende haben wir mit ein paar Freunden aus Felde einen zweitägigen Ausflug zum Gut Allerwiesen in Groß Häuslingen unternommen. Dieses Abenteuer war schon lange geplant und nun konnten wir uns das erste mal auf dem dort angelegten Heide-Horse-Trail austoben.

Es war anstrengend aber eine ganz neue Erfahrung und es hat auch richtig Spaß gemacht. Wir haben ganz viele Fotos mitgebracht und es wird gelegentlich eine Bildergalerie dazu geben. 

Und wir fahren ganz sicher wieder hin, um an den vielfältigen Naturhindernissen zu trainieren. Das hat mir mein horseman bereits versprochen!


Übrigens... ich nenne meinen Freund Piet jetzt endlich wieder gern und ganz bewusst meinen "horseman"... denn er lernt jetzt meine Sprache, spricht sie inzwischen  schon ganz gut und ist endlich auf einem richtig guten Weg. 

 

Ich muß dann mal wieder... seit gestern ist die Nachtweidezeit für dieses Jahr beendet und meine Herde geht wieder tagsüber auf die große Koppel. Da gehe ich jetzt auch noch ein paar Stunden hin.

 

Schaut doch gelegentlich wieder hier vorbei, sobald es Neuigkeiten gibt werde ich sie in gewohnter Weise erzählen.

 

Ich schicke Euch herzliche Grüße aus meiner alten / neuen Heimat,

es geht uns richtig gut...

Euer Tex

 

Fesenfeld am 27.08.2015

 

 

 

 

Sa

09

Mai

2015

Jetzt hab ich NHS...

Das Jahr begann so, wie 2014 ausgeklungen war, ruhig und beschaulich. Die Witterung lud nicht wirklich zu Ausflügen ein und so waren wir erst ab Mitte März wieder regelmäßig unterwegs.

Jetzt mit immer wieder wechselnder Gesellschaft rund um Felde, aber auch immer öfter mit meinem Trailer "on tour".

Und was sich im vergangenen Jahr bereits andeutete, wurde in den ersten Wochen des Frühjahrs zur traurigen  Gewissheit... mein Freund Piet machte mir längst solche Sorgen, dass ich mit ihm alleine nicht mehr unterwegs sein wollte. Immerhin, er hat mich relativ schnell verstanden, hatte selbst längst keine Lust mehr auf unsere Dispute unterwegs und fing an, neben einem neuen Stall für mich, auch nach einer guten Lösung für unsere belastete Beziehung zu suchen. Und die fand er...

 

Am 30. April bat er mich in meinen Trailer und es begann die längste und anstrengendste Tour, die wir je zusammen gemacht haben. Die folgenden drei Tage verbrachten wir in einem Natural Horsemanship Camp bei Neu Drefahl in Mecklenburg Vorpommern und was wir dort zusammen erlebten wird unser Leben hoffentlich sehr nachhaltig positiv verändern!

 

Was mein horseman in mehr als sieben Jahren immer nur mal ansatzweise hin bekommen hatte, vermittelten ihm Patricia und Imke von "ways2liberty" in nur drei Tagen und vom ersten Moment an hatte ich das gute Gefühl, dass es funktioniert, dass er beginnt zu fühlen und zu verstehen wie er feiner mit mir arbeiten und spielen und mich besser verstehen kann. 

Und was haben wir dort alles gemacht... Parellis 7 und andere Spiele, Fall- und Schrecktrainings, Übungen an der Doppellonge und am Boden, Trailhindernisse ohne Ende bis hin zum Reiten in einen Trailer und so weiter...

Das schönste daran war aber, dass ich das ganze lange Wochenende weder ein Bit ins Maul nehmen mußte, noch die blöden Sporen an meinen Flanken spürte. Beides weg! Und der Sattel anfangs und zwischendurch auch immer wieder. Ebenfalls weg! 

 

Als wir am Sonntag Abend im strömenden Regen zurück nach Felde fuhren waren wir beide fix und fertig, aber auch um viele schöne Momente und Erfahrungen reicher.

Mein horseman hat mir an dem Abend versprochen, mit mir nach den Prinzipien des Natural Horsemanship weiter zu arbeiten, denn jetzt hätte er verstanden wie es sich anfühlen muß und wie wir unseren Weg zusammen verträglich weiter gehen können. Er sagte auch, dass er das Thema Stallwechsel so lange auf Eis legen würde, bis wir wieder alleine draußen unterwegs sein könnten ohne auf Begleitung angewiesen zu sein... Naja, er entscheidet sich ja immer mal wieder anders, aber jetzt ist er fest entschlossen, sich mit mir hier in und um Felde durch zu beißen, in diesem eben nicht so pferdefreundlichen Gelände. Es ist sein Plan und dem kann ich gut folgen!

 

In den letzten Tagen, den ersten nach dem Camp, haben wir konsequent am Boden gearbeitet und gespielt und nur zum Abschluss hat der Piet sich auf meinen Rücken gesetzt, immer ohne Sattel... und ich trage ihn jeden Tag ein bischen besser und weiter und schneller. Wir entwickeln uns jetzt weiter und ich habe mein Vertrauen in ihn zurück gewonnen... endlich, endlich!!  :-)

 

Wie weit wir mit Vertrauen und Respekt noch kommen wird uns die Zukunft zeigen. Ich werde es live erleben und dann wieder hier davon erzählen.

 

Ich bedanke mich für Eure Aufmerksamkeit...

Euer Indianerpony Tex

 

Felde am 09.05.2015

 

 

Nachruf:

Am 14. April ist unsere liebe Haflinger-Freundin Maya ganz unerwartet und viel zu jung verstorben.

Ich kannte sie seit meiner Zeit auf der Chestnutfarm und folgte ihr 2009 nach Fesenfeld und 2012 nach Wulfhoop. Vor knapp zwei Jahren trennten sich unsere Wege und wir haben uns nicht mehr wieder gesehen. Ruhe in Frieden, Maya. In unseren Herzen lebst Du weiter...

 

 

 


Mi

31

Dez

2014

2014

Auch in diesem Jahr habe ich geschludert und meinen Blog komplett vernachlässigt. Also senke ich beschämt mein blondes Haupt und grabe erneut in meinen Erinnerungen. Die interessanten Momente und Eindrücke des Jahres fasse ich heute noch einmal in einer Geschichte zusammen...

 

Ein ereignisarmes Jahr liegt hinter uns. Es gab keine besonderen Veranstaltungen und wir haben keine größeren Ausflüge oder Reisen unternommen. Langweilig war es dennoch nicht.

 

Schon Anfang Januar hatte mein horseman die schöne Idee, dem schlechten Wetter draußen in Richtung einer Reithalle zu entkommen. Und so kam er eines Abends und bat mich in dunkler Nacht in meinen Trailer. Wir fuhren nur ein paar Minuten bis nach Okel zum dort ansässigen Reit- und Fahrverein. Deren Halle ist wirklich eine Wucht und zu Anfang habe ich mich immer wieder erschreckt als ich mich selbst in den großen Spiegelscheiben gesehen habe. Und dann haben wir uns da mitten im Winter einfach mal ausgetobt!

Als Ergebnis hat mein horseman dann ein klatschnass geschwitztes Pferd mit zurück genommen. Es hat trotz Einsatz unseres Solariums Stunden gedauert bis er mich zumindest halbwegs getrocknet zurück auf mein Paddock bringen konnte.

Ein paar mal haben wir die Aktion noch wiederholt aber Ende Februar hat er es dann aufgegeben um mal vor Mitternacht ins warme Bettchen zu kommen...  *wiehieher*

 

Parallel dazu sind wir weiterhin fast jeden Samstag Morgen zum Training nach Dötlingen gefahren. Der Nasses-Pferd-Effekt war der selbe, nur dass ich da schon auf der Heimfahrt nach Felde eine gute Stunde trocknen konnte.

Auch diese Episode endete im April, bedingt durch Sabrinas Schwangerschaft und die Geburt Ihrer Tochter. Ich weiss gar nicht warum der Piet so entschieden hat, aber das Training und die Fahrten zur Rocky Mountain Ranch haben wir nie wieder aufgenommen.

 

Sabrina hatte uns bzw. meinem horseman inzwischen das Reiten mit Sporen und ein Snaffle Bit mit Shanks ans Herz gelegt, aber ich kann nicht sagen, dass sich dadurch irgendetwas zwischen uns oder an unserer Reiterei deutlich verbessert hat. Ich habe mich immer und immer wieder gegen diese nicht feinen Instrumente zur Wehr gesetzt und dennoch hatte der Piet oft eine andere Wahrnehmung. Und so fochten wir auch weiterhin so manchen Kampf...

 

Fast zeitgleich mit dem Ende unserer Dötlinger Phase traten zwei neue Freunde in unser Leben. Lotte, eine kleine, feine, reife Haflingerdame, und Maxie, Ihre Besitzerin, eine junge angehende Tierärztin. Sie kamen schon im Herbst des vergangenen Jahres kurz nach uns auf den Hof in Felde und kennen lernten wir uns auch damals schon. Aber die ersten gemeinsamen Schritte und dann immer länger werdende Ausritte in die Umgebung begannen erst jetzt im sich langsam andeutenden Frühling.  

 

Die Witterung wurde schlechter, wir blieben wieder am Hof. Das Wetter besserte sich und wir nahmen einen neuen Anlauf. Unter dem Strich waren wir dann ab Juni den "Rest" des Jahres zusammen unterwegs. Zunächst rund um Felde und als es dort zu langweilig wurde fuhren wir fast jedes Wochenende mit dem Trailer in die Wildeshauser Geest, meine eigentliche Heimat. Geritten sind wir da ab Fahrenhorst oder Fesenfeld und unsere Ausflüge waren immer ausgiebig und sehr schön...

 

Im Juni war dann ja noch die Fußballweltmeisterschaft und anders als 2010 ist sie diesmal vollkommen spurlos an mir vorüber gegangen. Deutschland holte zwar am Ende den Titel, aber dennoch hat der Piet mich nicht einmal mit den deutschen Farben bemalt oder ist mit Flaggen auf mir herum geturnt... ich glaube er hat gelernt... oder er wird einfach älter und auch reifer... *wiehieher*

 

Übrigens habe ich mir nicht ein Spiel live angeschaut. Statt dessen hatte ich zu der Zeit eine heftige Auseinandersetzung mit einem Kollegen im Offenstall. Das halbe Ohr hat der mir abgebissen und so hatte ich gut zwei reitfreie Wochen und der Piet viel Zeit zum WM gucken. Es ist längst gut verheilt.

 

Ende Juli war dann Arndt mit seiner mobilen Pferdewaage das erste mal in Felde und mein persönlicher Befund war mit "etwas zu fett" leider nicht so toll. Naja, es ist schon mein Leben lang ein einziges Auf und Ab. Das Ergebnis der zweiten Wiegung des Jahres Ende Oktober war dann wieder in Ordnung. Trotz Gewichtszunahme ein von 6,5 auf 6,2 verbesserter BodyConditionScore. Ja geht doch...  ;-)

 

Es muß im August gewesen sein, als mein horseman den einsamen Entschluss fasste, sich langsam wieder nach einer neuen Unterkunft für mich umzuschauen. Er hat es mir damals gesagt und auch, dass es eine Weile dauern könnte und er hat mir auch die Gründe dafür erklärt.

Es ist schon richtig, dass wir in den Monaten zuvor häufig Streßsituationen im Gelände bzw. im öffentlichen Straßenverkehr erlebt hatten, die manchmal doch arg gefährlich wurden, mich in Panik versetzten und fast zu Unfällen geführt haben. Neben einer sehr guten Versorgung seines Freundes (also mir) sollte ein vernünftiges, autoarmes Ausreitgelände Bedingung für einen erneuten Stallwechsel sein... und so stimmte ich ihm zu und er machte sich auf die Suche. Es hat sich bis heute nichts getan und die Suche dauert noch immer an.

 

Tiefpunkt des Jahres war ganz sicher der Tod unseres Freundes Herbert. Er verstarb, für uns unerwartet, am 13. September nach schwerer Krankheit...  Piet und er hatten sich zuletzt aus den Augen verloren und vielleicht ist es dann besonders schlimm, wenn einem klar wird dass jemand den man sehr mochte niemals wieder kommt.

Mit Herbert und Pebbles sind wir früher rund um Fesenfeld in der Wildeshauser Geest geritten, bis Herbert sich endgültig gegen Pferd und Reiterei entschied. Alles hat seine Zeit...

 

Es gab aber auch noch einen besonders schönen Tag, der nicht unerwähnt bleiben darf. Die Hochzeit von Charlotte & Wolfram, aus der viele Pferde und Reiter aus Felde eine Reiterhochzeit werden ließen. Wir standen Spalier vor dem Erbhof bei Thedinghausen und überraschten die beiden mit ihren Pferden vor dem Standesamt. Ich denke noch heute gerne an diesen Tag zurück, denn der war wirklich besonders. 

 

Es kam der Herbst und das Jahr klang ohne weitere besondere Vorkommnisse aus. An Heiligabend machten wir mit Lotte und Maxie den letzten ausgiebigen Ritt des Jahres.

 

Heute abend verabschiedete sich mein Freund Piet von mir fast so wie an jedem Silvestertag.

Er dankte mir für ein weiteres gutes Jahr an meiner Seite und wünschte mir eine ruhige Nacht.

Und... er erneuerte sein Versprechen, mich in eine schönere Gegend zu bringen im kommenden Jahr. Nun, ich bleibe gespannt und werde Dir folgen, wo immer Du hin gehst...  

 

Einen guten Start in 2015 wünsche ich Euch!

Pferdige Grüße,

der Tex

 

Felde am 31.12.2014

 

 

 

Di

31

Dez

2013

Veränderungen

Am 28. September bekamen wir unsere Kündigung... für mich aus heiterem Himmel, für Piet nicht überraschend. Es gab wohl schon länger Differenzen zwischen ihm und Debby, unserer Hofleitung, und darum war er schon eine Weile auf der Suche nach einem neuen Stall für mich. Er kam zu mir und meinte, dass er mich weg bringen würde, wohin wusste er nicht und warum erklärte er mir nicht. Na toll...

 

Ich hatte die Hoffnung, dass es zurück nach Fesenfeld gehen würde. In den letzten Wochen waren wir dort ein paar mal zu Besuch, aber der Hof war und ist ausgebucht. Unser Abgang ging dann trotzdem sehr schnell über die Bühne und am 08. Oktober machten wir uns auf den Weg nach Riede im Landkreis Verden. Unbekanntes Terrain. Und was noch viel schlimmer war, ich landete mit rund 30 mir unbekannten Pferden auf einer Weide mitten im Niemandsland. Kein Hof, kein Licht, nichts! Dort verbrachte ich die ersten Tage und Nächte und war immer heilfroh, wenn mein horseman kam und mich abholte. Und das machte er immerhin jeden Tag. Nach 5 Tagen war der Spuk vorbei und ich bekam endlich meinen neuen Offenstall und dort habe ich mich sehr schnell sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt. Natürlich habe ich dem Piet erstmal etwas anderes vorgespielt, aber ich glaube er ist mir diesmal nicht auf den Leim gegangen. Wir kennen uns längst zu gut... *wiehieher*

 

Wir wurden beide sehr gut aufgenommen im neuen Zuhause und inzwischen kann ich für uns beide sprechen und sagen, dass wir eine wunderschöne neue Heimat gefunden haben. Der Weg zum Training nach Dötlingen ist jetzt zwar verflucht weit, aber er lohnt sich immer noch für uns. Und nach und nach erkunden wir jetzt auch das uns unbekannte Gelände im Landkreis Verden. Klar... die Wildeshauser Geest werden wir dort nicht finden, aber erstens hatten wir die zuletzt auch nicht mehr direkt vor der Stalltür und zweitens wissen wir immer noch wo sie liegt. Also fahren wir ab und zu dort hin und geniessen das wunderschöne Ausreitgelände, das immer unsere Heimat sein wird. Es ist längst alles gut...

 

Bevor ich jetzt zu pathetisch werde, klinke ich mich doch lieber aus. Aus diesem Blog und aus diesem Jahr. Ich würde sagen, es war ein Gutes und da der Piet sich mit genau den Worten schon bei mir bedankt hat, sind wir uns auch da wieder einig. Brüder im Geiste und Freunde im Leben, im wunderbaren Pferdeleben... *wiehieher*

 

Ich wünsche von Herzen einen guten Start in ein wundervolles Pferdejahr 2014 und bitte, verzeiht meine Nachlässigkeiten und bleibt mir gewogen... mir, meiner Seite und meinem Blog.

 

Ein freundliches Aloha und bis bald, Euer Tex

 

Felde am 31.12.2013

 

 

  

So

01

Sep

2013

Ein Jahr in 5 Minuten

Joa... wo fängt man an wenn man ein ganzes Jahr geschludert und sich nicht um seinen Blog gekümmert hat? Irgendwo halt...

 

Den Rest des Sommers und den kompletten Herbst 2012 hat mein horseman mit vielen Anderen auf der Rancho Libre mit dem Bau meines neuen Offenstalls zugebracht. Der mußte schließlich bis zum Einstallen zum Wintereinbruch fertig werden. Ich durfte immer mal wieder die Fortschritte begutachten und war jedes mal zufrieden mit dem was ich sah. Für´s Pferd nur das Beste und wann immer möglich perfekt. Das meint er bis heute und ich finde das auch gut so. *wiehieher*

Der Herbst war lange trocken und angenehm warm und so bin ich erst am 2. Dezember zusammen mit Gerald und Rocky in die neue Anlage eingezogen. Genügend Auslauf, ein großer Unterstand, Futterständer mit Trog, zwei beheizte Tränken und eine große Heuraufe, alles war da und ich habe mich dort schnell sehr wohl gefühlt. Nur meine beiden Kumpels leider nicht. Rocky blieb nur eine und Gerald grad mal zwei Nächte, dann wurden sie wieder in den gewohnten Boxen untergebracht. Naja, Offenstall ist eben nur etwas für echte Offenstallpferde... und ich bin halt so eins! Weil ich nicht alleine draußen stehen sollte und es auch nicht gewollt hätte, wurde Shadow zu mir "abkommandiert" und ich würde sagen, wir hatten zusammen einen guten Winter dort! Zu uns gesellte sich noch meine alte Freundin Maya, die nach Peppys Tod allein war. Auch wenn sie durch einen provisorischen Weidezaun von uns getrennt stand war sie sicher auch froh bei uns zu sein.

 

Kurz vor dem Einstallen, am letzten Novemberwochenende 2012, haben wir übrigens noch den angedachten Wanderritt mitgemacht. Mit zehn Pferden ging es von Wulfhoop nach Dünsen und zurück und mit über 50 Kilometern an zwei Tagen mit Nebel und Sturm war das schon ein echtes Erlebnis. Habe es meinem horseman auch nicht so ganz leicht gemacht und das "draufgängerische Wildpferd" gespielt und am Ende war er sicher froh dass es vorbei war. Ich übrigens auch, aber das Wichtigste war letztlich, dass wir uns noch lieb hatten... :-) 

 

So ging das Alte und es begann ein neues Jahr mit einem Winter, der sich spät entschied noch ein Richtiger zu werden und der dann bis in den April hinein blieb. Die ersten längeren Geländeritte haben wir erst Ende April unternommen und Anfang Mai ging es endlich wieder raus auf die Weiden. Winter, Frühling und Sommer, ein Jahr ohne besondere Vorkommnisse... hätte ich jetzt gerne geschrieben. Aber wenn man denkt es läuft endlich alles geschmeidig und unaufgeregt, denkt sich natürlich irgendwer wieder etwas Neues aus. In meinem Leben ist das eigentlich immer mein horseman Piet...

 

Fast ein ganzes Jahr hat mein Trailer auf dem Hof vor der großen Scheune gestanden und einfach ein gutes Bild abgegeben. Bis zum 29. Juni... da schraubte er doch mal wieder den Zugwagen davor. Grad überlegte ich noch was das wohl werden soll, da holte er mich vom Paddock und bat mich drum einzusteigen. Klar. Kann ich, mach ich! Und dann ging es tatsächlich nach langer Zeit mal wieder raus auf die Bahn Richtung irgendwo. Unser Ziel an diesem Tag war die Rocky Mountain Ranch in Dötlingen. Nicht dass ich bis dahin gewußt hätte was und wo das ist, aber inzwischen sind wir auch da ein bischen zu Hause und darum kann ich es auch nicht mehr vergessen. Probetraining war das Zauberwort an jenem Tag und iwie passte wohl alles zusammen. Kurzum, auch ich lernte Sabrina kennen und sie ist nun meine / unsere Trainerin und wir fahren alle ein bis zwei Wochen zur Session. Viele neue und interessante Menschen und Pferde haben wir da getroffen und auch wenn das Training jedes mal wirklich anstrengend ist, es bringt uns endlich zusammen weiter. Diese Einschätzung teile ich mit meinem Piet doch längst.

 

Bis heute ist nicht wirklich viel spannendes passiert und das kann man ja meinen Worten auch so entnehmen. Und trotzdem hat sich etwas verändert. Ich kann nicht sagen was, aber ich spüre es im Umgang mit meinem horseman. Er ist mehr und mehr nur noch für mich da auf dem großen Hof und spricht mit mir anders als bisher. Es schweißt uns noch mehr zusammen und ich habe Vertrauen zu ihm und dem was sich vielleicht ändern wird. Dass er bei mir bleiben wird steht außer Frage und Sorgen mache ich mir keine. Trotzdem bin ich auf der Hut...

 

Und dann melde ich mich hier einfach wieder, wenn ich etwas Neues zu erzählen habe, gell? *wiehieher*

 

Die besten richtig pferdigen Grüße,

Euer Tex

 

Wulfhoop am 01. September 2013

 

 

Fr

24

Aug

2012

Der Sommer geht zuende

Nachdem es im späten Frühjahr mehrmals zu Verstimmungen wegen der Pferdefütterung und -versorgung kam, hat mein horseman uns kurzer Hand auf einen anderen Hof verfrachtet. Seit dem 08. Juni 2012 sind wir also auf der Rancho Libre in Stuhr-Wulfhoop zuhause. Es hat länger gebraucht als gedacht, bis ich mich wirklich in der neuen Herde zurecht gefunden habe. Es ist eine gemischte Herde mit etwa 30 Pferden und da hat es mir nicht jede(r) leicht gemacht. Aber nun ist alles gut, ich fühle mich längst wohl dort und habe auch schon neue Freunde gefunden.

 

Maya und Peppy haben wir wieder getroffen, die wohnen nur ein paar Meter von uns entfernt in ihrem eigenen Stall. Ein paar mal sind wir auch schon wieder zusammen unterwegs gewesen. Mit Peppy und Laura haben wir zuletzt am vergangenen Samstag eine kleine Runde gedreht, drei Tage später musste der Gute von einer üblen Kolik erlöst werden.

 

Peppy starb am 21. August... ich kannte ihn seit ich 2007 auf die Chestnutfarm kam, folgte ihm später nach Fesenfeld und jetzt nach Wulfhoop. Mein Freund wird mir fehlen... und allen die ihn kannten natürlich auch. Das Fesenfelder Haflingergeschwader hatte seine Zeit... sie ist nun Geschichte.

 

Zwei Tage nach Peppy hat auch mich eine Kolik heimgesucht. Ist mir noch nie passiert und ich hatte viel mehr Glück. Der Piet hatte eine beschissene Nacht mehr dadurch, aber heute morgen ging es mir schon wieder gut. Möchte ich nie wieder erleben sowas und nun freue ich mich noch ein bischen mehr, wenn er mit meinem Halfter zu mir ins Paddock kommt um mich "zum Tanz zu bitten". 

 

Es gibt aber auch positive Dinge zu erzählen: mein horseman muss mir ja noch den neuen Offenstall auf die Rancho bauen und seit ein paar Wochen ist er damit beschäftigt. Zeit zum Pferde "quälen" (er nennt das Reiten) bleibt ihm nur noch wenig und das ist gut für meine Freizeit und deren Gestaltung.   *wiehieher*

 

Ach, und in Richtung "western" sind wir nun auch mal wieder umgeschwenkt. Ich glaube der Piet macht nun endgültig Ernst und lässt diesen ganzen Distanz-Gelände-Sattel-Hokuspokus endlich sein. Klar ist mein Westernsattel schwer, aber ich bin ja nicht aus Zucker und Papier gebaut, oder? Ich bin ein Westernkaltblut... war ich immer und werde ich immer sein!! Denke, er hat´s jetzt auch begriffen... ;-)

 

Viele Ausflüge haben wir in diesem Sommer nicht unternommen, aber genug los war ja trotzdem. Im September wollen wir noch eine Rallye ab Nordwohlde reiten, dort kennen wir uns ja gut aus. Und vielleicht folgt auch noch ein kleines Wanderreitwochenende in unserer Region, mal gucken ob es klappt. Richtig Gas geben wir nach den ganzen Veränderungen aber sicher erst wieder im kommenden Frühjahr. Bin selbst gespannt...

 

Und wenn ich Neues zu erzählen habe, tue ich das wieder einmal hier... und freue mich, wenn ich weiter Euer Interesse an meinem Lebensweg wecken kann!

 

Bis dahin und in memoriam Peppy,

Euer Tex

 

Wulfhoop am 24. August 2012

 

 

Di

10

Apr

2012

Neues von der Sattelfront

Ich hoffe, Ihr hattet alle ein wunderschönes Osterwochenende.

 

Nicht nur an Ostern, auch in den Wochen davor waren wir längst wieder oft und lange in unserem "Wohnzimmer" unterwegs. Die Wege waren nach der nicht enden wollenden Holzernte im Winter lange kritisch, sind aber inzwischen abgetrocknet und auch planiert worden. Beste Voraussetzungen für ausgiebige Frühlingsritte also...

 

Am 22.04. startet bei uns am Hof der VFD-Geländereitercup und die geplante Strecke sind wir bereits abgeritten. Alle Facetten unseres herrlichen Geländes sind vertreten und ich kann die Teilnahme an diesem Event nur wärmstens empfehlen! Piet und ich dürfen nun leider nicht mehr mitreiten, wir kennen den Weg ja schon. Aber dabei werden wir trotzdem sein.

 

Ebenfalls an diesem Wochenende hat uns Britta vom Fara-O Sattelteam mal wieder besucht. Nachdem mir der letzte Sattel trotz dreihundert mal Umpolstern immer wieder auf die Schulter gerutscht ist, musste ich zuletzt wieder mit meinem Westernsattel vorlieb nehmen. Aber seit Samstag hat sich auch der wieder erledigt.

Nun habe ich den Sattel bekommen, den der Piet schon vor fast einem Jahr für mich ausgesucht hatte. Und weil wir gleich das gut sitzende Vorführmodell behalten haben, gibt es diesmal auch keine Probleme bezüglich der Passform oder ähnlichem. Die Ausführung ist zwar nicht mehr so aufwändig wie ursprünglich angedacht, aber ganz ehrlich, ich finde diese schlichte, tiefschwarze Variante richtig hübsch! Passt also zu mir... *wiehieher* 

Ach so, wenn´s jemanden interessiert, der Quantum von Deuber ist es nun also doch geworden.

 

Und sonst? Seit Anfang April sind alle zuletzt freien Boxen- und Offenstallplätze auf unserem Hof wieder belegt. Und so tummeln sich da inzwischen ganze 30 Pferdchen, die sich auf vier Herden verteilen.

In meine 12er-Jungsherde ist Pascha gekommen, ein freundlicher und zudem hübscher Norweger. Ich bin sicher, dass wir mit ihm die ideale Ergänzung bekommen haben. Hoffentlich bleiben wir nun alle ganz lange so zusammen! Der Piet meint, es sieht gut aus dafür... und von irgendwas muss der ja auch etwas verstehen... *wiehieher*

 

Unsere Pläne für dieses Jahr sind mir bis jetzt noch nicht bekannt, aber sobald sich das ändert melde ich mich hier natürlich wieder zu Wort. Spätestens dann! Bis dahin also...

 

Ein freundliches Aloha ins Pferdeland,

Euer Tex

 

Fesenfeld am 10. April 2012